Am Montagabend, den 30. September 2025, kam es am Memminger Bahnhof zu einem großangelegten Polizeieinsatz. Grund war ein junger Mann, der sich im EuroCity-Zug München–Zürich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Der Zug wurde vollständig evakuiert, der Bahnverkehr war kurzzeitig unterbrochen.
Zug geräumt – Polizei mit Spezialkräften vor Ort
Nach ersten Informationen mussten sämtliche Fahrgäste des EuroCity den Zug verlassen und sich auf die gegenüberliegende Seite der Bahnhofstraße begeben. Mehrere Beamte – ausgerüstet mit schwerer Schutzausrüstung, Helmen und unterstützt von einem Polizeihund – durchsuchten daraufhin den Zugabteil für Abteil.
Mann festgenommen und in Gewahrsam gebracht
Die Einsatzkräfte konnten den jungen Mann, der den Einsatz ausgelöst hatte, schließlich sichern und in Handschellen aus dem Zug führen. Er wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Memmingen gebracht. Hinweise auf eine konkrete Gefährdung anderer Passagiere lagen wohl nicht vor.
Zug fährt nach kurzer Unterbrechung weiter
Bereits rund 30 Minuten nach Beginn des Einsatzes konnte der EuroCity seine Fahrt in Richtung Zürich wieder aufnehmen. Für die Fahrgäste bedeutete die Situation eine erhebliche Verzögerung, verlief jedoch laut Polizei ohne Zwischenfälle.
Der Vorfall sorgte für großes Aufsehen am Bahnhof – Passanten beobachteten das Geschehen aus sicherer Entfernung. Ob der junge Mann medizinisch betreut werden muss, ist derzeit noch unklar.


