NEU-ULM. Am 27. Juni 2026 gelang der Kriminalpolizei Neu-Ulm ein wichtiger Ermittlungserfolg: Ein 19-jähriger Ukrainer wurde als Geldabholer bei einem Fall von Anlagenbetrug festgenommen. Die Tatverdächtigen hatten ihr Opfer über einige Tage in russischer Sprache über einen Messenger-Dienst kontaktiert.
Betrüger gaben sich als vermeintliche Anlagenberater aus
Die Täter überzeugten die Geschädigte, eine hohe Summe in einen angeblichen Investmentfonds für Buntmetall und Rohöl zu investieren. Dabei kam es mehrfach zu Bargeldübergaben an verschiedene Abholer. Die Geschädigte, die letztendlich den Betrug erkannte, wandte sich an die Polizei.
Ermittlungen führten zur Festnahme
Im Zuge der Ermittlungen konnte der jüngste Geldabholer auf frischer Tat festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen wurde der Verdächtige der Ermittlungsrichterin vorgeführt, die einen Haftbefehl erließ. Der 19-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt in Bayern gebracht.
Ermittlungen laufen weiter
Die Kriminalpolizei Neu-Ulm führt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen die weiteren Ermittlungen in diesem aufsehenerregenden Fall.

