Ein 33-Jähriger wurde tot auf seinem Einödhof nahe Bedernau in Breitenbrunn aufgefunden; nach derzeitiger Einschätzung der Ermittler wurde er in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 2026 mit einem Gewehr erschossen. Die Kriminalpolizei Memmingen führt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen die Ermittlungen, die in einem Umfang weiterlaufen, bei dem bereits eine speziell eingerichtete SOKO „Waldrand“ Hinweise auswertet.
Viele Hinweise nach Fernsehbeitrag
Nachdem der Fall am 29. Juli 2026 in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ vorgestellt worden war, sind nach Angaben der Kriminalpolizei mittlere zweistellige Hinweise eingegangen. Diese Hinweise werden von der SOKO Waldrand gesichtet und in die laufenden Ermittlungen einbezogen. Aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Polizei keine Angaben zum Inhalt der Hinweise, stellt jedoch fest, dass „das Schicksal des getöteten 33-Jährigen viele Menschen sehr bewegt hat.“
Fragestellungen und Aufruf an mögliche Zeugen
Der Getötete lebte als Selbstversorger, betrieb eine solidarische Landwirtschaft, bot Kurse an und stellte Stellplätze für durchreisende Camper zur Verfügung. Die Ermittler bitten Zeugen, die Beobachtungen zwischen dem 31. März und dem 1. April 2026 im Bereich Bedernau/Kunzach gemacht haben, sich zu melden. Besonders gesucht werden Hinweise zu ortsfremden oder verdächtigen Personen und Fahrzeugen im genannten Zeitraum sowie zu Personen aus dem Umfeld des Getöteten oder des Tatorts, die über ein legales oder illegales Gewehr verfügen und im Umgang damit geübt sind.
Weitere konkrete Fragen der Ermittler richten sich an Personen, die nach dem 1. April 2026 versucht haben, ein Gewehr zu veräußern, oder bei denen nach diesem Datum ein Hörschaden festgestellt wurde oder ärztliche Behandlung wegen eines Hörschadens erfolgte.
Für Hinweise, die zur Festnahme der Täter führen, ist eine Belohnung in Höhe von bis zu 5.000 Euro ausgesetzt. Alle eingegangenen Hinweise werden in die Ermittlungen eingearbeitet.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

