Seit dem 15. Mai 2025 hat das Polizeipräsidium München mobile, hochmoderne „uniformierte“ Videotürme im Einsatz, die als Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts an kriminalitätsbelasteten Orten der Münchner Innenstadt aufgestellt sind. Diese Innovation der Polizei befindet sich an Standorten wie dem Alten Botanischen Garten, der Schillerstraße, der Adolf-Kolping-Straße und am Karlsplatz, und ergänzt die bestehenden Videoüberwachungsanlagen am Hauptbahnhof, Karlsplatz, Sendlinger-Tor-Platz sowie im Alten Botanischen Garten.
Verbesserte Sicherheit durch Videotürme
Durch ein abgestimmtes Maßnahmenpaket der Taskforce Bahnhofsviertel und des Polizeipräsidiums München konnte die Sicherheit, besonders im Alten Botanischen Garten, spürbar erhöht werden. Die Videotürme tragen maßgeblich zu dieser Verbesserung bei. Sie erhöhen die subjektive Sicherheit der Bevölkerung und wirken abschreckend auf potentielle Straftäter. Sollten dennoch Straftaten verübt werden, liefern die Aufnahmen wichtige Hinweise für die Ermittlungen.
Erfolgreiche Aufklärung von Straftaten
Einige Fälle aus Medieninformationen des Jahres 2026 belegen den Erfolg der Videotürme eindrucksvoll. Am 1. Mai 2026 wurde in der Ludwigsvorstadt ein versuchtes Tötungsdelikt aufgezeichnet. Dank der Videomaterialien der Türme konnte eine effektive Fahndung eingeleitet werden, die zur Ermittlung und letztendlich zum Stellen des 38-jährigen Tatverdächtigen führte.
Ein weiterer Fall datiert auf den 13. November 2025, als eine gefährliche Körperverletzung in der Ludwigsvorstadt begangen wurde. Die Aufnahmen eines Videoturms halfen bei der Festnahme eines 20-jährigen Tatverdächtigen am Hauptbahnhof.
Unverzichtbarer Teil der Polizeiarbeit
Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Mai 2026 konnten durch die Türme in der Schillerstraße und Adolf-Kolping-Straße in 26 Fällen Videoaufzeichnungen zur Klärung von Straftaten gewonnen werden. Diese Anlagen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der polizeilichen Arbeit an besonders kriminalitätsbelasteten Orten.
„Gemeinsam für mehr Sicherheit ist der Leitgedanke unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München in der Taskforce Bahnhofsviertel und ein Erfolgsmodell. Bürgernähe, polizeiliche Präsenz, ergänzt durch uniformierte Videotürme, sorgen für mehr Sicherheit und stärken das Sicherheitsgefühl der Menschen“, erklärt Polizeipräsident Hampel.

