Pizza wie aus der Pizzeria – aber aus einem elektrischen Pizzaofen für die heimische Küche? Genau das verspricht der UNOLD Don Luigi 68815. Der kompakte Pizzaofen erreicht bis zu 450 Grad Celsius, besitzt einen Cordierit-Pizzastein und bietet verschiedene Automatikprogramme. Mit einem Preis von 299,99 Euro positioniert UNOLD das Modell als ambitionierten Pizzaofen für zu Hause.
- UNOLD Don Luigi: Elektrischer Pizzaofen mit 450 Grad
- Technische Daten des UNOLD Don Luigi 68815
- Don Luigi im Praxistest: Auspacken und loslegen
- Pizza Neapolitana bei 450 Grad: Exakt zwei Minuten
- Überraschend gleichmäßig: Pizza muss nicht gedreht werden
- Programme erleichtern den Einstieg
- Ober- und Unterhitze separat einstellen
- 32 × 32 cm großer Cordierit-Pizzastein
- Innenbeleuchtung ist bei zwei Minuten Backzeit praktisch
- Umfangreiches Zubehör bereits dabei
- UNOLD Don Luigi kostet 299,99 Euro
- Don Luigi und Luigi: technisch baugleich
- Nicht nur Pizza möglich
- Fazit zum UNOLD Don Luigi Test
- Alle Bilder zum UNOLD Don Luigi

Wir haben den UNOLD Don Luigi 68815 im Praxistest ausprobiert und dabei vor allem Pizza Neapolitana gebacken. Das Ergebnis überzeugte bereits beim ersten Versuch: Pizza einschieben, Napoli-Programm nutzen und zwei Minuten später wieder herausnehmen. Besonders beeindruckend war dabei die gleichmäßige Hitzeverteilung – ein Drehen der Pizza war während des gesamten Backvorgangs nicht notwendig.
UNOLD Don Luigi: Elektrischer Pizzaofen mit 450 Grad
Der Don Luigi ist ein elektrischer Hochtemperatur-Pizzaofen für den Innenbereich. Statt Gasflasche oder Starkstrom genügt eine normale Steckdose. Die maximale Leistung beträgt 1.700 Watt. Der entscheidende Unterschied zu einem normalen Backofen ist die Temperatur. Während Haushaltsbacköfen meist bei etwa 250 Grad Celsius an ihre Grenzen kommen, erreicht der Don Luigi bis zu 450 Grad Celsius. Das ermöglicht deutlich kürzere Backzeiten und schafft die Voraussetzungen für Pizza mit einem stark aufgegangenen Rand und entsprechend gebackenem Boden.
Mit Abmessungen von rund 46,9 × 43,1 × 28 Zentimetern benötigt der Ofen zwar einen festen Platz auf der Arbeitsfläche, bleibt für einen Hochtemperatur-Pizzaofen aber noch vergleichsweise kompakt. Das Gewicht beträgt etwa 14 Kilogramm.
Technische Daten des UNOLD Don Luigi 68815
| Merkmal | UNOLD Don Luigi 68815 |
|---|---|
| Gerätetyp | Elektrischer Pizzaofen |
| Leistung | 1.700 Watt |
| Stromversorgung | 220–240 V, 50/60 Hz |
| Temperaturbereich | 80–450 °C |
| Oberhitze | separat einstellbar |
| Unterhitze | separat einstellbar |
| Timer | 1–60 Minuten |
| Programme | Napoli, Dünn & Knusprig, New York-Style, Pfannenpizza, Tiefkühlpizza |
| Individuelles Programm | DIY |
| Pizzastein | Cordierit |
| Größe Pizzastein | ca. 32 × 32 cm |
| Backraum | ca. 32 × 34 × 9 cm |
| Innenbeleuchtung | Ja |
| Bedienung | Digitales Touch-Control-Display |
| Tür | Doppelverglast |
| Griff | Cool-Touch |
| Abmessungen | ca. 46,9 × 43,1 × 28 cm |
| Gewicht | ca. 14 kg |
| Zubehör | Pizzastein, Pizzaschieber, Pizzabackform, Profi-Pizzaschneider, Rezeptheft |
| Preis | 299,99 Euro |
Don Luigi im Praxistest: Auspacken und loslegen
Was uns beim UNOLD Don Luigi Test besonders gefallen hat: Man muss sich nicht erst über mehrere Pizzaabende an das Gerät herantasten.
Wir wollten bewusst wissen, wie gut der Pizzaofen mit seinen vorgegebenen Einstellungen funktioniert. Statt Ober- und Unterhitze individuell zu verändern, nutzten wir deshalb zunächst einfach das vorgesehene Programm für Pizza Neapolitana.
Und genau hier konnte der Don Luigi überzeugen. Der Ofen lieferte praktisch „out of the box“ ein sehr gutes Ergebnis. Lange Versuchsreihen mit unterschiedlichen Temperaturen und Backzeiten waren nicht notwendig. Das ist insbesondere für Nutzer interessant, die sich einen Hochtemperatur-Pizzaofen anschaffen, aber nicht erst zahlreiche Pizzen benötigen möchten, um die richtigen Einstellungen herauszufinden.
Pizza Neapolitana bei 450 Grad: Exakt zwei Minuten
Für unseren Test verwendeten wir das entsprechende Napoli-Programm mit 450 Grad Celsius. Pizza auf den aufgeheizten Cordieritstein geben, Tür schließen und warten. Nach exakt zwei Minuten war unsere Pizza fertig. Damit entsprach die tatsächliche Backzeit genau der Vorgabe des Programms. Gerade für Einsteiger ist das ein großer Vorteil. Man muss sich nicht erst mit der passenden Kombination aus Oberhitze, Unterhitze und Backdauer beschäftigen. Die hohe Temperatur ermöglicht es, den Teig innerhalb kürzester Zeit zu backen. Genau das ist bei Pizza Neapolitana wichtig: Der Teig soll nicht minutenlang austrocknen, sondern in sehr kurzer Zeit intensiv gebacken werden.
Überraschend gleichmäßig: Pizza muss nicht gedreht werden
Noch stärker beeindruckt hat uns im Test die gleichmäßige Hitzeverteilung des UNOLD Don Luigi. Bei vielen Pizzaöfen ist die Hitze im hinteren Bereich deutlich höher als in Richtung Tür. Die Pizza muss deshalb während der ohnehin kurzen Backzeit regelmäßig mit einem Pizzawender gedreht werden. Beim Don Luigi konnten wir darauf komplett verzichten. Wir ließen unsere Pizza während der gesamten zweiminütigen Backzeit unverändert auf dem Stein liegen. Trotzdem wurde sie rundherum gleichmäßig gebacken. Das macht die Zubereitung erstaunlich unkompliziert. Pizza einschieben, zwei Minuten warten und wieder herausnehmen – bei unserem Test funktionierte das tatsächlich so einfach.

Gerade bei einer Backzeit von nur zwei Minuten ist das ein großer Komfortgewinn. Statt ständig vor dem Ofen zu stehen und die Pizza nach wenigen Sekunden zu drehen, kann man den Backvorgang einfach beobachten.
Programme erleichtern den Einstieg
Der UNOLD Don Luigi bietet mehrere voreingestellte Programme für unterschiedliche Pizzaarten. Zur Auswahl stehen unter anderem Napoli, Dünn & Knusprig, New York-Style, Pfannenpizza und Tiefkühlpizza. Hinzu kommt ein DIY-Modus für eigene Einstellungen. Nach unseren Erfahrungen mit dem Napoli-Programm sehen wir darin einen echten Vorteil und nicht lediglich eine zusätzliche Funktion auf dem Datenblatt. Gerade Pizza-Einsteiger können zunächst mit den fertigen Programmen arbeiten. Wer später experimentieren möchte, kann Temperaturen und Backzeit individuell auf den eigenen Teig abstimmen.

Ober- und Unterhitze separat einstellen
Für ambitionierte Hobby-Pizzabäcker dürfte die getrennte Einstellung von Ober- und Unterhitze besonders interessant sein. Beide lassen sich individuell regulieren. Damit kann der Pizzaofen später sehr genau auf unterschiedliche Teige und gewünschte Backergebnisse abgestimmt werden. Wird beispielsweise der Boden zu dunkel, bevor der Rand die gewünschte Bräunung erreicht, lässt sich die Unterhitze entsprechend reduzieren. Umgekehrt kann die Temperatur am Stein erhöht werden, wenn der Boden mehr Hitze benötigt.
Bei unserem Test war ein solches Nachjustieren allerdings überhaupt nicht notwendig. Das Napoli-Programm funktionierte direkt auf Anhieb.
32 × 32 cm großer Cordierit-Pizzastein
Herzstück des Don Luigi ist der herausnehmbare Cordierit-Pizzastein mit rund 32 × 32 Zentimetern. Der Stein nimmt die Wärme auf und gibt sie direkt an den Pizzaboden weiter. Cordierit eignet sich für einen Pizzaofen besonders gut, da das Material hohe Temperaturen verträgt und Wärme speichern kann. Gleichzeitig bietet die Fläche ausreichend Platz für eine klassische Pizza.

Innenbeleuchtung ist bei zwei Minuten Backzeit praktisch
Der Don Luigi besitzt eine Innenbeleuchtung. Was zunächst nach einem eher kleinen Ausstattungsdetail klingt, erweist sich bei einem Hochtemperatur-Pizzaofen als ausgesprochen praktisch. Bei einer Backzeit von gerade einmal zwei Minuten können wenige Sekunden bereits einen sichtbaren Unterschied ausmachen. Durch die Beleuchtung lässt sich die Pizza während des gesamten Backvorgangs beobachten, ohne die Tür öffnen zu müssen. Dadurch geht keine unnötige Hitze verloren.
Umfangreiches Zubehör bereits dabei
Auch beim Zubehör ist der Don Luigi ordentlich ausgestattet. Zum Lieferumfang gehören neben dem Cordierit-Pizzastein unter anderem ein Pizzaschieber, eine Pizzabackform und ein Profi-Pizzaschneider. Damit ist die grundlegende Ausstattung für den ersten Pizzaabend bereits vorhanden. Gerade der mitgelieferte Pizzaschieber ist wichtig. Bei Temperaturen von bis zu 450 Grad kann die Pizza natürlich nicht einfach per Hand auf dem Stein positioniert werden. Für Einsteiger bedeutet das außerdem: Ofen kaufen, Zutaten besorgen und loslegen. Wesentliches Zubehör muss nicht erst separat bestellt werden.

UNOLD Don Luigi kostet 299,99 Euro
Der Pizzaofen Don Luigi 68815 kostet laut Hersteller 299,99 Euro. Damit ist der Don Luigi natürlich deutlich teurer als ein gewöhnlicher Minibackofen. Ein direkter Vergleich wäre allerdings wenig sinnvoll. Die Besonderheit liegt gerade darin, Temperaturen von bis zu 450 Grad Celsius zu erreichen und Pizza damit innerhalb von rund zwei Minuten backen zu können.
Hinzu kommen der große Cordierit-Pizzastein, die getrennt einstellbare Ober- und Unterhitze, die Automatikprogramme und das bereits umfangreiche Zubehör.
Don Luigi und Luigi: technisch baugleich
Neben dem Don Luigi bietet UNOLD auch den Pizzaofen Luigi an. Nach Angaben von UNOLD sind beide Modelle technisch baugleich. Der Don Luigi hebt sich insbesondere durch seine Black-Steel-Optik und das umfangreiche Zubehörpaket ab. Damit lassen sich die grundlegenden Erfahrungen unseres Tests hinsichtlich Backleistung und Hitzeverteilung auch auf das technisch baugleiche Modell übertragen.
Nicht nur Pizza möglich
Obwohl Pizza eindeutig die Hauptaufgabe des Don Luigi ist, lässt sich das Gerät auch für andere Speisen einsetzen. Der große Temperaturbereich und die separat regelbare Ober- und Unterhitze eröffnen beispielsweise Möglichkeiten für Flammkuchen, Fladenbrot und weitere Backwaren. Für uns bleibt aber klar: Der Hauptgrund für den Kauf eines solchen Geräts ist Pizza – und genau in dieser Disziplin konnte der Don Luigi überzeugen.

Fazit zum UNOLD Don Luigi Test
Der UNOLD Don Luigi 68815 hat uns im Praxistest vor allem deshalb überzeugt, weil gute Pizza damit erstaunlich unkompliziert gelingt. Unser erster Versuch mit Pizza Neapolitana zeigte unmittelbar, was der elektrische Pizzaofen kann: Das entsprechende Programm gewählt, den Ofen auf Temperatur gebracht und die Pizza eingeschoben – nach exakt zwei Minuten bei 450 Grad war sie fertig.
Besonders positiv fiel die gleichmäßige Hitzeverteilung auf. Wir mussten die Pizza während des gesamten Backvorgangs kein einziges Mal drehen. Trotzdem wurde sie rundherum gleichmäßig gebacken. Genau diese Einfachheit ist für uns eine der größten Stärken des Don Luigi. Einsteiger können zunächst auf die Automatikprogramme vertrauen, während ambitionierte Nutzer dank separat einstellbarer Ober- und Unterhitze mit eigenen Einstellungen experimentieren können.
Auch das umfangreiche Zubehör gefällt. Pizzastein, Schieber, Backform und Pizzaschneider sind bereits enthalten. Für 299,99 Euro bekommt man damit einen umfangreich ausgestatteten elektrischen Pizzaofen, der in unserem Praxistest sein wichtigstes Versprechen tatsächlich einlösen konnte: Pizza Neapolitana bei 450 Grad in exakt zwei Minuten – und das ohne Drehen während des Backens.


































