33-Jähriger wegen sexueller Belästigung in Münchner U-Bahnhof festgenommen

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am Donnerstag, den 25. Juni 2026, kam es im Münchner Stadtteil Ramersdorf zu einem Vorfall von sexueller Belästigung. Gegen 00:30 Uhr befand sich eine 25-jährige Frau am U-Bahnhof „Innsbrucker Ring“, als sie von einem 33-jährigen Mann mit rumänischer Staatsangehörigkeit unsittlich am Gesäß berührt wurde.

Polizei greift schnell ein

Nach der Tat begab sich der Beschuldigte verbotswidrig in den Gleisbereich und ging auf den gegenüberliegenden Bahnsteig. Da eine Streife der U-Bahnwache vor Ort war, konnte der Mann schnell festgehalten und an eine Polizeistreife übergeben werden. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen sexueller Belästigung erstattet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Hinweise zur Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr

Die Münchner Polizei betont die Wichtigkeit der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr und verweist auf die gemeinsame Informationskampagne „Sicher unterwegs“. Diese wurde ins Leben gerufen, um das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste zu steigern. Die Kampagne wird in Zusammenarbeit mit der MVG-München, der Deutschen Bahn und der Bundespolizei München umgesetzt.

Opfer oder Zeugen von Straftaten sowie Personen, die verdächtige Beobachtungen machen, werden ermutigt, Hilfe zu holen. Ansprechmöglichkeiten bestehen unter anderem über Sprechstellen in U- und S-Bahnen sowie Notrufsäulen auf den Bahnsteigen. In dringenden Fällen ist die Polizei über den Notruf 110 schnell erreichbar.

- Anzeige -
Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.