Die Lange Kunstnacht entführte für einen Abend auf eine kulturelle Reise. Nur schade, dass lang anhaltender Regen den Genuss, die vielfältigen Darbietungen der Augsburger Kunst richtig zu genießen, verwässerte.

Presse Augsburg-Fotograf Wolfgang Czech hat die Lange Kunstnacht begleitet
„Alle einsteigen!“ hieß es am Samstag, als die Lange Kunstnacht auf Reisen ging . An diesem Abend konnten die Besucherinnen und Besucher – mal hier, mal da – zahlreiche Kurzreisen buchen: sei es über den Atlantik, durch die Zeit, ins Innerste des Menschen, in ferne Länder, kleine Dörfer, große Städte und nicht zuletzt ins Weltall. Augsburg als Kunst- und Kulturzentrum, ehemalige Handelsmetropole und „nördlichste Stadt Italiens“ steckte zur Langen Kunstnacht voller Entdeckungen: Die Prachtsäle öffnete ihre Türen und Tore, wie auch die Kirchen und Kapellen, die einst Pilgernden als Herbergen dienten. „In zahlreichen Orchesterkonzerten, Kammermusik- und Liedprogrammen, literarischen Beiträgen, Ateliereinblicken und Ausstellungen lädt die Lange Kunstnacht an diesem Abend ein zu einer unbeschwerten Reise – ganz ohne Gepäck, Rückflugticket oder Visum, aber mit vielen Eindrücken und einer Prise Fernweh“, so Jürgen K. Enninger, Referent für Kultur, Welterbe und Sport.

