Im Zoo Augsburg wurden drei Fälle von Vogelgrippe festgestellt. Das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Stadt Augsburg bestätigte am 27. Dezember, dass eine Brautente, eine Mandarinente und eine Brandgans positiv auf das aviäre Influenza-Virus (H5N1) getestet wurden.
Um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern, hat das städtische Veterinäramt verschiedene Maßnahmen angeordnet. Dazu zählen:
Aufstallung gefährdeter Vogelarten: Bestimmte Vogelarten werden isoliert gehalten.
Sperrung bestimmter Bereiche: Das Tropenhaus und die begehbare Voliere bleiben vorerst geschlossen.
Hygienevorschriften: Zoo-Mitarbeiter müssen strikte Hygienevorschriften einhalten, und weitere Vogeluntersuchungen sind in Arbeit.
Trotz der Fälle kann der Zoo weiterhin geöffnet bleiben. Besucherinnen und Besucher werden jedoch aufgefordert, jeden direkten Kontakt zu Tieren zu vermeiden. Das Ansteckungsrisiko für Menschen gilt laut Behörden als äußerst gering.
Vogelgrippe: Was man wissen sollte
Die sogenannte Vogelgrippe, auch „Geflügelpest“ genannt, wird durch hochpathogene aviäre Influenzaviren verursacht. Besonders betroffen sind Hühner und Puten, doch auch andere Vogelarten können erkranken. Laut dem Robert Koch-Institut ist eine Übertragung auf Menschen selten und erfordert meist engen Kontakt mit infizierten oder toten Vögeln sowie deren Produkten oder Ausscheidungen.
Hinweise für Geflügelhalter
Im Stadtgebiet Augsburg besteht derzeit keine allgemeine Aufstallungspflicht für Geflügel. Geflügelhalter werden jedoch dringend gebeten, Schutzmaßnahmen wie den Kontakt mit Wildvögeln zu vermeiden und die Betriebshygiene zu verstärken, um ihre Tierbestände zu schützen.
Die Stadt Augsburg und der Zoo arbeiten eng zusammen, um die Situation unter Kontrolle zu halten und die Sicherheit für Tiere und Menschen zu gewährleisten.


