Rathausschlüssel gegen (Laugen)Schlüssel | “Under oiner Kapp” stürmt das Augsburger Rathaus

Presse Augsburg
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Rathausschlüssel gegen (Laugen)Schlüssel: Under oiner Kapp stürmte zum Faschingsanfang das Rathaus (v.l.): Sozialreferent Martin Schenkelberg, Markus Thrämer (Moderator Rathaustreiben), FFC-Präsident Jochen Heckel , OB Eva Weber, Marion Buk-Kluger (UOK-Präsidentin), Gerhard „Hacky“ Hackenbuchner (UOK Ehrenpräsident), Anya Rodemer (FFC Vizepräsidentin), vom Narrneusia Showtanz Alessa, Philipp, Elena, Hans Hofmann (Narrneusia Ehrenpräsident und UOK-Präsidiumsmitglied), von der Lechana Präsident Tobias Gaugenrieder und Holger Franz, von der Augspurgia Präsidentin Lilly Engelmeier und Anja Biebl, nicht anwesend der CCK, da parallel ihr eigener Sturm in Königsbrunn war.

Am 11.11 übernehmen traditionell die Narren das Zepter, so auch in Augsburg. Eine Abordnung von Under oiner Kapp, der Schwäbischen Faschingsvereinigung, besuchte Oberbürgermeisterin Eva Weber und übernahm den Rathausschlüssel. Rein symbolisch versteht sich.

„Als Ersatz haben wir der OB einen kulinarischen Laugen-Schlüssel für ihr Team übergeben“, so UOK-Präsidentin Marion Buk-Kluger, die anfügt, „wir wollen in diesen stürmischen Zeiten den Menschen mit unseren Auftritten einfach Freude und Ablenkung bringen. Oft ist die Realität ja leider närrischer als unser närrisches Faschingstreiben.“

Da der Rathaussturm, der lange Jahre immer erst im Januar stattfand, wegen des geschlossenen Rathauses, in dieser Saison 2024/25 nicht geht, war man jetzt zum Ursprungstermin am 11.11 zurückgekehrt. „Passend dazu wurde ja heute auch der Christbaum auf dem Rathausplatz angeliefert, den wir Narren dann auch wieder zum Narrenbaum, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit umwidmen werden“ erklärt die Präsidentin.

Aber erst im März vorher wird er als Weihnachtsbaum auf dem Rathaus stehen und dann eben als grüner Hingucker bis zum Faschingstreiben. „Neben dem Fasching leisten unsere UOK-Vereine zusätzlich ein großes gesellschaftliches Engagement, verbinden in den jeweiligen Vereinen über Generationen, soziale Schichten und kulturelle Herkünfte hinaus die Menschen. Und erbringen jährlich alles in ehrenamtlichen Stunden, die in die Tausende gehen.“

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