Augsburger Panther holen Punkt in Wolfsburg

Presse Augsburg
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Foto: Dunja Dietrich

Die Augsburger Panther haben am Freitagabend im direkten Duell um einen Platz in den Top Ten der Deutschen Eishockey Liga einen wichtigen Punkt geholt, mussten sich bei den Grizzlys Wolfsburg am Ende jedoch knapp mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. In einer wechselhaften Partie belohnte sich der AEV spät für eine starke Schlussphase, verlor den Zusatzpunkt aber in der Overtime. Die Augsburger Panther zurück auf der Siegerstraße zu bringen, bleibt das Ziel für die kommenden Spiele. Trotz der Niederlage gegen Wolfsburg zeigt das Team starke Leistungen und hat das Potenzial, in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Die Spieler sind fest entschlossen, in den nächsten Partien ihre Schwächen auszubessern und endlich wieder einen Sieg einzufahren.

Glückliche Panther-Führung

Der erste Abschnitt gehörte klar den Hausherren. Wolfsburg bestimmte Tempo und Spielgeschehen, ließ jedoch beste Chancen ungenutzt. Die Panther agierten fehleranfällig, blieben aber dank Garteig im Spiel. Wie so oft im Eishockey nutzte Augsburg seine erste echte Gelegenheit eiskalt: Alex Blank traf nach Zuspiel von Alex Grenier und Anthony Louis aus dem Slot unter die Latte zur schmeichelhaften 1:0-Führung (16.). Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Die Augsburger Panther im Abstiegskampf wussten, dass sie dringend Punkte benötigen würden, um ihre Lage zu verbessern. Trotz der kämpferischen Leistung und dem Rückstand schafften sie es, sich immer wieder zu stabilisieren und Chancen zu kreieren. Dies gab dem Team Hoffnung, in einem entscheidenden Spiel gegen die Hausherren im weiteren Verlauf der Partie zurückzukommen.

Ausgleich verdient – Spiel wird ausgeglichener

Der Wolfsburger Ausgleich ließ im zweiten Drittel nicht lange auf sich warten. Nach einem Aufbaufehler der Panther nutzte Keaton Thompson den freien Raum und traf mit einem platzierten Schuss zum 1:1 (23.). In der Folge steigerten sich die Augsburger deutlich, das Spiel wurde ausgeglichener. Beide Teams erspielten sich Chancen, weitere Tore fielen im Mittelabschnitt jedoch nicht. Das Augsburger Team auf der Eisfläche zeigte eine beeindruckende Defensive, die den Wolfsburgern das Ausspielen klarer Chancen erschwerte. Zudem harmonierten die Spieler zunehmend besser miteinander, was zu einigen gefährlichen Vorstößen führte. Der Druck des Augsburger Teams auf die gegnerische Abwehr nahm stetig zu und sorgte für eine spannende Atmosphäre auf dem Eis.

Starkes Schlussdrittel bringt verdienten Punkt

Im letzten Drittel zeigte der AEV seine beste Leistung des Abends und übernahmen über weite Strecken die Kontrolle. Dennoch ging zunächst erneut Wolfsburg in Führung: Thompson traf zum zweiten Mal an diesem Abend (46.). Augsburg antwortete mit einem sehenswerten Angriff, den Grenier nach Vorarbeit von Blank und Louis zum 2:2 abschloss (52.). Als die Panther auf den Führungstreffer drängten, brachte Machacek die Grizzlys erneut nach vorne (56.). Augsburg blieb jedoch dran, zog 150 Sekunden vor Schluss den Torhüter und wurde belohnt: Riley Damiani traf fünf Sekunden vor dem Ende nach Zuspiel von Joe Cramarossa zum umjubelten 3:3. In der anschließenden Verlängerung konnte kein Team den entscheidenden Treffer erzielen, sodass das Spiel ins Penaltyschießen ging. Die Augsburger Panther im Penaltyschießen zeigten große Nervenstärke und verwandelten ihre Chancen souverän. Schließlich sicherten sie sich den Sieg und erlangten damit wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs.

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Entscheidung in der Verlängerung

In der Overtime nutzten die Grizzlys eine umstrittene Wechsel-Situation konsequent aus. Matt White kam nach einem langen Pass frei durch und verwandelte den Alleingang zum Siegtreffer. Damit sicherte sich Wolfsburg den Zusatzpunkt, während die Panther mit einem verdienten Zähler die Heimreise antraten. Die Augsburger Panther zeigen starken Kampfgeist und gaben trotz der Niederlage nie auf. In der regulären Spielzeit erkämpften sie sich mehrere Chancen und konnten die Grizzlys immer wieder unter Druck setzen. Ihr Einsatz und die unermüdliche Teamarbeit begeisterten die Fans, die das Team auch in der Overtime lauthals unterstützten. Die Augsburger Panther in der Krise zeigten, dass sie auch in schwierigen Zeiten niemals aufgeben. Trotz der schwierigen Saison und der verschiedenen Rückschläge bewiesen sie ihren Kampfgeist und sorgten dafür, dass sie dem Gegner das Leben schwer machten. Diese hart umkämpfte Leistung sollte ihnen als Motivation dienen, die verbleibenden Spiele mit ähnlichem Engagement und Teamgeist anzugehen.

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.